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Bauwirtschaft| B2B Themenmagazin 07/08.2020

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07/08.2020 | B2B Themenmagazin, das Advertorial in w.news, dem Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: SCHLOSSER • BAUWIRTSCHAFT • BESTESEITEN.DE • PERSONAL

07.-08.2020 B2B THEMENMAGAZIN BAUWIRTSCHAFT SOMMER, SONNE, CORONAVIRUS – TIPPS ZUM GESUNDEN ARBEITEN AUF DER BAUSTELLE Die Coronavirus-Krise dauert an. Unternehmen und Beschäftigte der Bauwirtschaft und in der Gebäudereinigung stellt das in den Sommermonaten vor besondere Herausforderungen. Mit Tipps zum gesunden Arbeiten bei hohen Temperaturen und unter Coronavirus-Bedingungen unterstützt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) Unternehmen und Versicherte dabei, sicher und gesund durch den Sommer zu kommen. „Auch bei hohen Temperaturen ist es wichtig, sich mit geeigneten Maßnahmen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, zum Beispiel durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Allerdings fällt vielen das Atmen durch einen Mund-Nasen-Schutz schwerer. Kommen körperliche Anstrengungen und heiße Temperaturen hinzu, kann das viele Beschäftigte am Bau und in der Gebäudereinigung stark belasten“, so Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG BAU. Auch Anzeichen drohender Hitzeerkrankungen können aufgrund des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes schwerer erkannt werden. „Umso wichtiger ist es, aufmerksam auf die Kolleginnen und Kollegen zu achten.“ Auch bei hohen Temperaturen ist es wichtig, sich mit geeigneten Maßnahmen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen Häufge Trinkpausen, das Verlagern von Arbeiten in die Tagesrandzeiten sowie, wenn möglich, in den Schatten, sind weitere Maßnahmen, um die gesundheitliche Belastung hoher Temperaturen bei der Arbeit zu verringern. „Wichtig ist auch, den Mund-Nasen-Schutz zu wechseln, sobald er durch starkes Schwitzen feucht geworden ist“, so Arenz weiter. „Daher sollte ausreichend Mund-Nasen-Schutz zum Wechseln bereitgehalten werden. Können bei der Arbeit im Außenbereich mindestens 1,5 Meter Abstand eingehalten werden, kann auf das Tragen eines Mund- Nasen-Schutzes jedoch verzichtet werden.“ Kommt es dennoch zu einem Unfall oder einer Erkrankung, müssen Ersthelfende auch unter Coronavirus-Bedingungen immer darauf achten, sich selbst zu schützen. Einmalhandschuhe bei der Versorgung von Wunden, Abstand halten und der Einsatz von Mund-Nasen-Schutz, wo es möglich ist, sowie gründliches Händewaschen sollten selbstverständlich sein. Zu Anzeichen und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hitzeerkrankungen informiert eine spezielle Rettungskarte der BG BAU, die auf der Internetseite der BG BAU zu fnden ist. Außerdem sind dort Tipps zum Arbeiten bei hohen Temperaturen unter Coronavirus-Bedingungen übersichtlich zusammengefasst für Unternehmerinnen und Unternehmer und für Beschäftigte. Die BG BAU fördert im Rahmen ihrer Arbeitsschutzprämien übrigens zahlreiche Maßnahmen, auch zum Hitze- und UV-Schutz. www.bgbau.de 8 www.b2b-themenmagazin.de

B2B THEMENMAGAZIN 07.-08.2020 BAUWIRTSCHAFT BAUWIRTSCHAFT 4.0 Der Baumittelstand auf dem Weg in die digitale Zukunft Es ist der Megatrend des 21. Jahrhunderts: die Digitalisierung. Ein umfassender Transformationsprozess, der alle Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche erfasst. Der digitale Wandel verändert unsere Art zu leben, zu arbeiten und zu lernen fundamental und mit rasanter Geschwindigkeit. Dieser Wandel aber bringt ein enormes Potenzial mit sich, um die Lebensqualität zu erhöhen und den wirtschaftlichen Wohlstand zu sichern. Auch die Baubranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Der technologische Fortschritt eröffnet eine Vielzahl von Chancen, die sich für den Alltag auf der Baustelle wie auch für die Steuerung des Unternehmens ergeben. Digitalisierung heißt, dass Prozesse in der Bauausführung effzienter und einfacher gestaltet werden können, dass neue Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung gefordert sind und dass sich die Kommunikation und die Infrastruktur zur Organisation von Geschäftsprozessen verändert. Dabei gilt: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Digitalisieren, nur weil es hip ist, wird nicht von Erfolg gekrönt sein. Denn das Digitalisieren von betrieblichen Prozessen bedarf eines Standortbestimmung: Wo steht das Baugewerbe bei der Digitalisierung systematischen Vorgehens, das Unternehmen benötigt also eine Digitalisierungsstrategie. Die Digitalisierung ist mit z.T. höheren Investitionen verbunden, die Zeit und Geld kosten. Kurzum: Der Einsatz digitaler Tools muss mittelfristig entweder zu Kosteneinsparungen führen oder den Nutzen für den Kunden erhöhen und damit zusätzliche Erlöse generieren. Um den Erfolg sicherzustellen, müssen dem Unternehmer die (juristischen und politischen) Rahmenbedingungen bekannt sein. Dass die Tools benutzerfreundlich sein müssen, versteht sich von selbst. Angesichts der enormen Bau-Herausforderungen, vor denen Deutschland steht, bietet die Digitalisierung zudem Potenziale für Produktivitätszuwächse und damit für eine Steigerung der Bauleistung insgesamt. Und genau danach richtet sich das Baugewerbe, wenn es in die Digitalisierung investiert: 1. Stufe der Digitalisierung Fast alle Bauunternehmen nutzen intensiv Software für Kalkulation, für Ausführungsplanung und für die Abrechnung im Büro – aber auch auf der Baustelle über Tablets oder Smartphones. Apps erleichtern das Bestellen von Material oder geben Tipps für die Montage. Eine Fotodokumentation verbessert die Kommunikation mit dem Kunden und gibt Rechtssicherheit. Mobile Zeiterfassung auf der Baustelle erspart eine Menge Zeit für Lohnbuchhaltung und Controlling. Eine aussagekräftige Homepage informiert Kunden auch außerhalb der Region über das betriebliche Leistungsspektrum. Solche Anwendungen wurden aber auch schon vor 10 Jahren eingesetzt. Es sind Einzelanwendungen, für die eine Menge Schnittstellen erstellt werden müssen, um Daten aus einer Anwendung in eine andere zu übertragen. 2. Stufe der Digitalisierung Unternehmen, die schon früh in Bau-IT investiert haben, sind inzwischen dabei, ein Dokumentenmanagementsystem zu installieren und digitale Bauakten einzurichten. Die verschiedenen Mitarbeiter eines Projekts kommunizieren in Chatrooms oder Projekträumen, das Gerätemanagement und die Personaleinsatzplanung werden durch Software unterstützt. Idealerweise geschieht dieses alles unter dem Dach einer ERP-Software, denn das Problem mit den Schnittstellen ist inzwischen nicht kleiner geworden. Für zeitgemäße Fachkräftegewinnung nutzen diese Unternehmen – neben klassischen Instrumenten – auch Internetplattformen und Social Media, meist Facebook oder XING. Die meisten dieserInstrumente sind IT-Anwendungen, die die Abläufe innerhalb des Unternehmens effzienter machen. 3. Stufe der Digitalisierung Dagegen stehen „Kollaboration“ oder „plattformbasiertes Arbeiten“ zwischen verschiedenen Unternehmen, wie es z.B. für Building Information Modeling (BIM) erforderlich ist, eher selten auf der Tagesordnung. Warum? Weil es zu wenige Projektpartner gibt, die zusammenarbeiten können oder wollen, weil die Bauherren nach wie vor BIM selten nachfragen, weil bauausführende Firmen noch immer 2DPläne vom Planer bekommen statt eines 3D-Modells, und weil – wenn doch mal alle Projektpartner zusammen am Modell arbeiten wollen – Schnittstellenprobleme die Zusammenarbeit zumindest kompliziert machen. Diese Probleme sind technisch lösbar, was aber einiges an Kompetenz erfordert. Der einfachste Weg ist noch immer, wenn alle Projektpartner dieselbe Software nutzen. Nur ist das langfristig kein gangbarer Weg. (Auszug aus der Publikation Bauwirtschaft 4.0) www.zdb.de Steuer-Tipp KFZ-Privatnutzung Der Beweis des ersten Anscheins, dass ein zur Privatnutzung geeignetes betriebliches Fahrzeug für Privatfahrten mitbenutzt wird, wenn kein Fahrtenbuch vorliegt, kann erschüttert sein, wenn dem Einzelunternehmer oder Mitunternehmer für private Fahrten ein Zweitfahrzeug zur Verfügung steht, welches dem Status und Gebrauchswert des betrieblichen Fahrzeugs mindestens entspricht. Kanzlei Dr. Thomas Kegel Fichtestraße 13 74074 Heilbronn Tel. 07131 7853-0 Fax 07131 7853-90 47 info@kanzlei-kegel.de www.drkegel.de www.b2b-themenmagazin.de 9

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