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Bekannte Marken in der Region I wirtschaftinform.de 02.2013

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02.2013 I wirtschaftinform.de, das Verlagsjournal in w.news, dem Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: • Bekannte Marken in der Region • Industrie- & Gewerbebau • Wein-Tipp

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Anzeige INDUSTRIE- & GEWERBEBAU Neue EU-Richtlinie bringt massive Nachteile für Bauunternehmen Die Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg kritisiert die von der Bundesregierung geplante Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Zahlungsverzugs im Geschäftsverkehr und fordert, den aktuellen Referentenentwurf dringend nachzubessern. „Das neue Gesetz bekämpft nicht den Zahlungsverzug, sondern verlängert die bestehenden Zahlungsfristen. Für die deutsche Bauwirtschaft bedeutet die gesetzliche Neuregelung eine deutliche Verschlechterung der bisherigen Situation. Hintergrund der neuen EU-Zahlungsverzugsrichtlinie ist die schlechte Zahlungsmoral vieler Schuldner, die Rechnungen oft erst lange nach Ablauf der Fälligkeit begleichen. Für zahlreiche EU-Länder stellen die Neuregelungen tatsächlich eine Verbesserung dar. Nicht allerdings für Deutschland, da der Gesetzentwurf künftig Zahlungsfristen für öffentliche Auftraggeber von 30 Tagen und für sonstige Schuldner von 60 Tagen vorsieht. Damit wird zum Nachteil der deutschen Unternehmen vom bisherigen gesetzlichen Leitbild der sofortigen Fälligkeit abgewichen. Hinzu kommt, dass es eine Abnahmefrist von 30 Tagen geben soll. Beide Fristen dürfen durch „ausdrückliche Vereinbarung“ sogar noch verlängert werden. In der Folge müssten Baufirmen nach Erstellung eines Bauwerkes nun de facto bis zu 90 Tage auf ihre Schluss- bzw. Abschlagszahlungen warten. Nach geltendem Werkvertragsrecht kann ein Unternehmer in Deutschland die Abnahme grundsätzlich unverzüglich nach vollständiger und vertragsgemäßer Fertigstellung einer Bauleistung verlangen. Abschlagszahlungen werden laut VOB binnen 21 Kalendertagen fällig, sonstige Rechnungen nach 30 Kalendertagen. Die Landesvereinigung Bauwirtschaft hat daher Baden-Württembergs Justizminister Rainer Stickelberger sowie die hiesigen Bundestagsabgeordneten erneut aufgefordert darauf hinzuwirken, dass der Referentenentwurf durch die Bundesregierung nachgebessert wird. Ziel müsse es sein, die derzeit im Werkvertragsrecht geltenden Regelungen zu Abnahme und Zahlungsfristen nicht zu Lasten der Auftragnehmer zu verändern. www.bauwirtschaft-bw.de 80 Individuell planen – sorglos bauen Planung – Bau – Finanzierung Neubau – Anbau – Aufstockung Hochwertige Holzrahmenbauweise Alles aus einer Hand Günstige Festpreise Energieeffizient Kurze Bauzeit Lange Bauzeit? Werbeflächen als Bauzaun bringen Mieteinnahmen: bietemiete.de www.bietemiete.de W. Nusser GmbH Systembau Max-Eyth-Straße 31 71364 Winnenden Telefon 0 71 95 / 693-0 Telefax 0 71 95 / 693-100 www.nusser.de info@nusser.de 10 wirtschaftinform.de 02.2013 NussserAnzWinnenden_90x122_2012.indd 1 12.06.12 15:32

Anzeige INDUSTRIE- & GEWERBEBAU Ungleiche Entwicklung: Wirtschaftsbau läuft, Öffentlicher Bau lahmt In der baden-württembergischen Bauwirtschaft gab es im ersten Halbjahr 2012 eine deutlich zweigeteilte Entwicklung: Während im Wirtschaftsbau aufgrund der allgemein guten Konjunktur im Vergleich zum Vorjahr 13,2 Prozent mehr Umsatz gemacht wurde, rutschte der Öffentliche Bau um 13,1 Prozent ins Minus. Schuld daran ist insbesondere der Öffentliche Hochbau, der zwischen Januar und Juni 2012 um gut ein Drittel eingebrochen ist. Umsatzrückgänge werden auch vom Straßenbau gemeldet, wogegen der Wohnungsbau im letzten Halbjahr ein Umsatzplus von 5,7 Prozent verzeichnen konnte. Insgesamt hat das baden-württembergische Bauhauptgewerbe in den ersten sechs Monaten des letzten Jahres 5,08 Mrd. Euro umgesetzt, ein Plus von 2,8 Prozent. Im ersten Halbjahr 2012 hat die Branche bei den Auftragseingängen eine Steigerung um 22,7 Prozent erzielt. Vor allem die Nachfrage im Wirtschaftsbau schnellte mit + 40,2 Prozent deutlich nach oben. Grund dafür könnten aber auch gewisse Sondereffekte durch größere S21-Vergaben der Deutschen Bahn AG sein. Im Wohnungsbau sind zwischen Januar und Juni 12,7 Prozent mehr Aufträge eingegangen als im Vorjahr. Und selbst der Öffentliche Bau kam auf + 9,1 Prozent. Allerdings befürchtet der Verband, dass die Öffentliche Hand wegen der Schuldenbremse ihre Investitionen weiter reduzieren wird. So sind die Bauausgaben des Landes im ersten Halbjahr um 31,7 Prozent zurückgegan- Foto: CSschmuck – Fotolia.com gen. Drastisch gekürzt wurden vor allem die Mittel für Schulen sowie den Straßenbau. Auch die Kommunen haben kräftig den Rotstift angesetzt. Aufgrund der dennoch insgesamt guten Auftragslage konnte die Zahl der Beschäftigten auf dem Bau mit rund 86.000 Mitarbeitern im ersten Halbjahr 2012 konstant gehalten werden. Qualität ist die Norm Bereich schlüsselfertiger Industrie- und Gewerbebau 02.2013 wirtschaftinform.de 11 Bauunternehmung Böpple GmbH · · Wannenäckerstraße 77 77 · · 74078 Heilbronn · · Telefon: 0 0 7131/2610-0 · Fax · Fax 2610-159 · · www.boepplebau.de

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