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Innovative Unternehmen & Patente I wirtschaftinform.de 06.2013

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06.2013 | wirtschaftinform.de, das Verlagsjournal im Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: • Innovative Unternehmen & Patente • Rechtsanwälte & Steuerberater • Wirtschaftsregion Main-Tauber

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Anzeige das verlagsjournal INNOVATIVE UNTERNEHMEN & PATENTE Patentanmeldungen gewinnen an Fahrt Kreative Köpfe und Unternehmen bleiben innovativ und setzen nach wie vor auf gewerbliche Schutzrechte. Erstmals seit vier Jahren stiegen die Patentanmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) wieder auf über 61.000. Mit über 53.000 Anmeldungen von Mustern entwickelte sich die Nachfrage nach Designschutz ebenfalls anhaltend positiv. Der Trend bei den Marken und Gebrauchsmustern bleibt weiterhin rückläufig. „Erfinder und Unternehmen treiben die Innovation in Deutschland voran. Ein rasanter Innovationstakt zeigt, dass sich deutsche Mittelständler nicht auf ihren Erfolgen ausruhen. Die Absicherung der Investitionen in Entwicklung und Forschung durch gewerbliche Schutzrechte, insbesondere durch Patente als geprüfte, qualitativ hochwertige Schutzrechte, steht ganz oben auf der Agenda. Mit Patenten als langfristige Investition in die eigene Wettbewerbsfähigkeit sind deutsche Unternehmen gut für die Zukunft gerüstet.“, sagte Cornelia Rudloff-Schäffer. „Innovationen und deren Schutz durch gewerbliche Schutzrechte schaffen dauerhafte Werte und sind ein starker Motor des Wirtschaftswachstums. Mit Erfindungsreichtum und Kreativität trotzen Einzelerfinder, Mittelständler und große Industrieunternehmen in Deutschland der Finanz- und Schuldenkrise und sind international ein Vorbild. Bei Patentanmeldungen stehen sie weltweit auf den Spitzenplätzen und führen in Europa bei angemeldeten und erteilten Patenten. Unternehmen mit hohem Innovationsgrad, die im globalen Wettbewerb stehen und über Deutschland hinaus aktiv sind, wählen häufig auch europäische oder internationale Schutzrechte, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen. Das ist für uns im DPMA ein Ansporn, um die Bedeutung nationaler Schutzrechte ins richtige Licht zu rücken.“, so Rudloff- Schäffer weiter. Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamtes. Foto: DPMA Patente 61.311 Erfindungen wurden im Jahr 2012 beim DPMA zum Patent angemeldet. Dies waren 1.704 Anmeldungen (+2,9 Prozent) mehr als 2011. 76 Prozent der Anmeldungen stammen von Anmeldern, die ihren Sitz in Deutschland ha ben, 24 Prozent von Anmeldern mit Sitz im Ausland. Der Anteil ausländischer Anmeldungen ist damit um 14,3 Prozent signifikant gestiegen. Dabei dominieren wie in den Vorjahren Anmeldungen aus den USA (5.110; +13,3 Prozent) und aus Japan (3.676; +22 Prozent). Besonders stark gestiegen sind Anmeldungen aus der Republik Korea (1.516; +51,3 Prozent). 29.306 Patentprüfungsverfahren wurden im Jahr 2012 abgeschlossen. In 11.526 Verfahren (39,3 Prozent) wurden Patente erteilt. 7.426 Patentanmeldungen (25,3 Prozent) wurden nach der Prüfung zurückgewiesen; die restlichen 35,4 Prozent der Prüfungsverfahren wurden mangels Gebührenzahlung oder wegen Zurücknahme durch den Anmelder beendet. Insgesamt waren in Deutschland zum Jahresende 2012 über 549.000 Patente in Kraft. Am innovativsten sind nach wie vor der Fahrzeug- und der Maschinenbau. Diese Branchen führen die deutsche Patentstatistik seit Jahren an. Die Automobilindustrie ist damit als Spitzenreiter bei den Patentanmeldungen weiterhin Innovationstreiber Nr. 1. Erstmals seit 2006 stammen die meisten Anmeldungen im Jahr 2012 aus Bayern (14.340; +4,5 Prozent), Baden- Württemberg (14.225; -2,5 Prozent) wurde damit vom Spitzenplatz verdrängt; Nordrhein-Westfalen (6.758; -4,8 Prozent) bleibt auf Platz 3 der Länderliste. Die Liste der 50 aktivsten Patentanmelder wird weiterhin mit großem Vorsprung von der Robert Bosch GmbH mit 3.972 Anmeldungen angeführt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen wie in den Vorjahren die Daimler AG (1.991 Anmeldungen) und die Siemens AG (1.921 Anmeldungen). Marken Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 59.849 Marken angemeldet. 46.099 Marken wurden im Markenregister eingetragen, somit im Schnitt 185 Marken pro Arbeitstag. Die Zahl der Anmeldungen ging im Vergleich zum Jahr 2011 (64.052) um 6,6 Prozent zurück, die Eintragungen sanken um circa 10 Prozent (2011: 51.330). Die meisten Markenanmeldungen stammen mit 12.568 weiterhin aus Nordrhein-Westfalen. Am kreativsten ist Hamburg mit 173 An- meldungen je 100.000 Einwohner. Die Spitzenplätze der aktivsten Markenanmelder gehen an die Boehringer Ingelheim International GmbH (136 Eintragungen), an die MIP METRO Group Intellectual Property GmbH & Co. KG (103 Eintragungen) sowie an die Vo dafone D2 GmbH (87 Eintragungen). Rund 785.000 nationale Marken sind beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen. Geschmacksmuster Geschmacksmuster schützen das Design von Produkten. Die Zahl der angemeldeten Muster stieg im Jahr 2012 auf 53.862. Dies bedeutet ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zu 2011 (53.081). Insgesamt sind über 290.000 Geschmacksmuster beim Deutschen Patentund Markenamt eingetragen. Gebrauchsmuster Bei den Gebrauchsmustern, die wie Patente technische Erfindungen schützen, gingen die Anmeldezahlen im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent zurück (15.491; 2011: 16.061). Es sind mehr als 92.000 Gebrauchsmuster in Deutschland eingetragen. Das Deutsche Patent- und Markenamt Das DPMA ist das nationale Kompetenzzentrum auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes in Deutschland. Mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es das größte nationale Patent- und Markenamt in Europa und weltweit das fünftgrößte nationale Patentamt. Die Beschäftigten in München, Jena und Berlin erteilen Patente, tragen Marken und Muster ein und verwalten sie. Außerdem informieren sie die Öffentlichkeit über gewerbliche Schutzrechte. www.dpma.de 4 wirtschaftinform.de 06.2013

Anzeige INNOVATIVE UNTERNEHMEN & PATENTE das verlagsjournal AS-Schneider in Texas Die schwäbische Armaturenfabrik AS-Schneider aus Nordheim macht sich auf, den amerikanischen Markt zu erobern. In den USA entsteht ein neues Tochterunternehmen: die AS-Schneider America Inc. in Houston. Schon seit längerem arbeitet das Nordheimer Familienunternehmen mit einigen großen Kunden auf dem US-Markt zusammen. Im März stimmte der Beirat von AS-Schneider nun den Plänen der Geschäftsleitung zur Gründung eines eigenen amerikanischen Tochterunternehmens zu. Vor wenigen Tagen wurde die Gesellschaft eingetragen. Für AS-Schneider ist es eine Investition in die Zukunft, mit der Weitblick bewiesen wird: Die USA haben sich vorgenommen, bis 2035 ihren Bedarf an Erdöl und Gas selbst abzudecken und unabhängig zu werden. Dies ist nur möglich durch die Erschließung neuer Rohstoffquellen, durch innovative Fördertechniken und hohe Investitionen – unter anderem in entsprechend hochwertige Armaturen. Dass gerade die texanische Stadt Houston als Sitz der neuen Gesellschaft ausgewählt wurde, ist ebenfalls kein Zufall, sondern Teil einer gut durchdachten strategischen Entscheidung. Erdöl wird derzeit in 31 Bundesstaaten der USA gefördert, hauptsächlich allerdings in Texas. Und hier gilt gerade die Region um Houston als weltweit führendes Zentrum für Zubehör zur Förderung von Öl. Der Hafen von Houston, der sich längst über die Stadtgrenzen hinaus ausdehnt, ist der bedeutendste internationale Hafen des Landes und zugleich Standort zahlreicher Anlagen zur Öl-Verarbeitung. Ziel von AS-Schneider ist es nun, in den nächsten Wochen mit erfahrenen und zuverlässigen Mitarbeitern ein eigenes Vertriebsbüro und ein Lager vor Ort aufzubauen. Nach dem Muster der erfolgreichen AS-Schneider Gesellschaften in Singapur und Dubai soll danach der amerika- nische Markt von eigenen Vertriebsmitarbeitern betreut werden. Langfristig soll das neue Tochterunternehmen auch noch eine andere wichtige strategische Rolle übernehmen. „Die USA sind nicht nur als Absatzmarkt hochinteressant“, verrät Rolf Kummer: „Sie sind auch ein hervorragender Basisstandort für Exporte – zum Beispiel nach Lateinamerika“. www.as-schneider.com Foto: bsites – Fotolia.com Foto: AS-Schneider 06.2013 wirtschaftinform.de 5

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