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THEMENMAGAZIN NR.104 HEILBRONN-FRANKEN

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NR 104 | B2B Themenmagazin | Themen: EFFIZIENTE LOGISTIK IT • SPEDITIONSGEWERBE & LOGISTIK • FAMILIENUNTERNEHMEN • EMPLOYER BRANDING

SPEDITIONSGEWERBE &

SPEDITIONSGEWERBE & LOGISTIK Foto: eTree ZUKUNFTSTREND „DELIVERY“ – MOBILE STROMLOGISTIK FÜR ELEKTROFAHRZEUGE Das Reichweitenproblem und die Ladeinfrastruktur sind derzeit noch immer die Kaufhindernisse der Elektrofahrzeuge. Die Automobilindustrie bekämpft dies derzeit vor allem mit leistungsstärkeren Batterien. Das Stuttgarter Start-Up eTree Mobility setzt genau hier an und bietet einen mobilen Ladeservice für Elektrofahrzeuge. Damit muss man nicht länger nach den raren Ladesäulen suchen. Die mobile Ladesäule kommt direkt zum E-Auto, egal wo sich dieses befindet. Die eTree-Fahrzeuge sind mit einem innovativen System aus Energiespeichern und Schnellladetechnik ausgestattet. Jederzeit können diese Fahrzeuge per App angefordert werden, um an einem gewünschten Zeitpunkt und Ort das Elektrofahrzeug des Kunden komfortabel zu laden. Je nach Modell lassen sich bei geeigneten Fahrzeugen beim Schnellladen in nur 8 Minuten 100 km Reichweite nachladen. Dabei richtet sich eTree an alle, die auf die Innovationskraft der Elektromobilität setzen. Seien es Privatkunden, Flottenbetreiber oder Businesskunden, die eTree-Ladelösung eignet sich unabhängig vom Fabrikat für alle Elektrofahrzeug-Modelle. Konsequent nachhaltig eTree ist zu hundert Prozent grün. Die eTree Flotte ist ausschließlich mit Öko-Strom unterwegs: Alle eTree-Fahrzeuge laden Strom aus regenerativen Energiequellen und liefern somit an die eTree-Kunden ausschließlich nachhaltig erzeugten Strom. Einfach laden lassen Mit dem „einfach laden lassen“- Angebot sichert eTree eine nachhaltige Mobilität. Über die eTree-App kann die Ladeklappe des Kundenfahrzeugs geöffnet werden, um den Ladeservice in Abwesenheit der Fahrerin oder des Fahrers zu ermöglichen. Per App-Video wird der gesamte Ladevorgang ab Ankunft des eTree- Fahrers live dokumentiert. Der Kunde ist damit jederzeit über den ordnungsgemäßen Ablauf informiert, kann die geladenen Kilowattstunden mitverfolgen und auf Wunsch den Ladevorgang jederzeit abbrechen. Die Abrechnung erfolgt über wählbare Tarife bequem per App. Genaue Preisangaben gibt es bisher nicht, jedoch soll die Kilowattstunde durchschnittlich genauso viel kosten wie bei einer stationären Schnellladesäule. Zudem gibt es verschiedene Abomodelle, die in Kooperation z.B. mit Fahrzeugherstellern und Versicherungen angeboten werden, vom Schutz vor Liegenbleiben bis zum Rundum-Sorglos-Paket. www.etree-mobility.de 4 www.b2bhnf.de Advertorial

SPEDITIONSGEWERBE & LOGISTIK PLATTFORMÖKONOMIE UND TRANSPORT- UNTERNEHMEN DER ZUKUNFT: HYBRIDE SPEDITIONEN Digitale Plattformen fördern die Markttransparenz und können zur Effizienzsteigerung logistischer Prozesse auf ausgewählten Teilmärkten der Logistik beitragen. Den gesamten Logistikmarkt beherrschen werden sie hingegen nicht. Zu diesem Ergebnis kam das zuschauerstarke Expertenpanel des vom DSLV Bundesverband Spedition und Logistik ausgerichteten virtuellen Forums „Plattformökonomie – Speditionen der Zukunft“ auf der diesjährigen Leitmesse transport logistic. Für den Erfolg von Plattformen sind neben einem hohen Sendungs- und Ladungsaufkommen einheitliche Datenformate, Standards und industrialisierte Abläufe grundlegende Voraussetzung. Es wird auch für schnell wachsende und finanzstarke digitale Speditionen schwer, diese Voraussetzungen nur einseitig auf Logistikmärkten gegenüber der verladenden Wirtschaft durchzusetzen. Zu sehr ist der Markt geprägt von einer Vielzahl von Logistikdienstleistern, die ihren heterogenen Kundengruppen individuelle Lösungen anbieten. Für die Etablierung monopolartiger Strukturen ist der Transport- und Logistikmarkt viel zu fragmentiert, so das einhellige Diskussionsergebnis. Die Stärken etablierter Speditionen bleiben Erfahrungen im Supply Chain Management – also Flexibilität und Wissen, das Technologie alleine nicht abbilden kann und auf das auch Plattformbetreiber zukünftig angewiesen sein werden. Die Speditionswelt der Zukunft wird kein entweder oder, sondern eine Kombination beider Welten sein. Etablierte Speditionen und digitale Marktbegleiter können voneinander lernen. Obsolet werden Speditionen in Zukunft aber nicht. Vielmehr können sie ihre Geschäftsmodelle durch Plattformlösungen um zusätzliche Serviceangebote erweitern. „Digitalisierung spielt in der Logistik eine entscheidende und marktrelevante Rolle – sie wächst evolutionär und beinah geräuschlos. Etablierte Speditionen entwickeln sich zunehmend von reinen Softwareanwendern für die Disposition und Tourenplanung hin zu Logistikdienstleistern mit weitgehend digitaler Abwicklung der meisten Geschäftstransaktionen“ beschreibt DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster die momentane Lage. Und weiter: „Der Digitalisierungsgrad der Logistikbranche ist bereits hoch und wächst weiter. Marktfähig bleiben vor allem die Speditionshäuser, die Marktkenntnisse, Fach-Knowhow und individuelle Kundennähe mit digitalem Leistungsvermögen verknüpfen können – also Hybride. Demgegenüber werden rein digitale Speditionen und Plattformen ihre Stärken vor allem in standardisierten und automatisierten Transportprozessen, wie zum Beispiel in FCL-Märkten mit Ladungsverkehren, entfalten und hier Marktanteile gewinnen.“ Dort entsteht allerdings auch der größte Druck auf die klassische Speditions- und Transportwelt. Die Kapitalstärke neuer Marktakteure in Verbindung mit automatisierten Dispositionsprozessen verändert nicht nur die Frachtraten sondern auch das Margengefüge. Der Weg zu plattformübergreifenden Freight Eco Systems, die durch Datensammlungen gesamtwirtschaftliche Lösungen wie die Vermeidung von Leerfahrten und CO2-Emissionen auf europäischer Ebene beitragen könnten, ist nach allgemeiner Einschätzung noch weit. Das fehlende Vertrauen in den Schutz eigener Firmen- und Kundendaten steht der Interoperabilität von Plattformen spürbar entgegen. Zusätzlich bleiben fehlende Standards und die Heterogenität logistischer Prozesse Hindernisse. www.dslv.org Hier hat man mehr vom Leben. Mitarbeiter gewinnen auf neuen Wegen 20 Stellen-Plakate plus Anzeige bei + 1.995 Euro + MwSt. www.b2bhnf.de 5

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