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THEMENMAGAZIN NR.105 HEILBRONN-FRANKEN

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NR 105 | B2B Themenmagazin | Themen: BOSCH • MAIN-TAUBER-KREIS • BAUWIRTSCHAFT • FAMILIENUNTERNEHMEN • EMPLOYER BRANDING

WIRTSCHAFTSREGION

WIRTSCHAFTSREGION MAIN-TAUBER Foto: Bad Mergentheim MAIN-TAUBER-KREIS: WIRTSCHAFTS- REGION MIT MEHR BESCHÄFTIGTEN BEI WELTMARKTFÜHRERN ALS BERLIN An der nördlichsten Spitze Baden-Württembergs liegt der Main-Tauber-Kreis. Er grenzt zum größten Teil an Bayern. Wer auf der Autobahn A81 von Heilbronn kommend Richtung Würzburg unterwegs ist, durchquert die überwiegend ländlich geprägte Gegend. So ist zumindest der optische Eindruck, wenn man an Wiesen und Wäldern vorbei in das Taubertal hinunterfährt, um auf der anderen Seite des Flusses gleich wieder die Höhen zu erklimmen. Außer ein paar Windrädern deutet nichts darauf hin, was dieser Kreis außer einer schönen Landschaft noch zu bieten hat. Hinter dem unscheinbar anmutenden Landkreis steckt aber viel mehr als man denkt. Er ist zwar mit rund 102 Einwohnern pro Quadratkilometer dünn besiedelt und kommt mit seinen insgesamt 132.399 Bewohnern gerade mal auf 5.807 mehr als die Stadt Heilbronn allein hat. Unter 3.572 von der Website die-deutsche-wirtschaft.de in einem Gesamtranking bewerteten Orten landet Wertheim auf Platz 110, nach der Zahl der Top-Unternehmen im Ort auf Platz 127 und nach der Leserbenotung in dem Portal sogar auf Platz 1. Das hat seinen Grund. Laut dem WMF Weltmarktführerindex liegt der Main-Tauber-Kreis bei der Zahl der Weltmarktführer gleichauf mit Berlin, beschäftigt aber deutlich mehr Menschen bei solch führenden Unternehmen als die Hauptstadt. Während in Berlin nur rund jeder 670ste Bürger bei einem Weltmarktführer beschäftigt ist, arbeitet im Main-Tauber-Kreis rund jeder 17. Bürger bei einem solchen World Champion. Dass sich eine Berufstätigkeit in dem Landkreis lohnt, zeigt der Stelleninfos-Index. Er wertet aus, wo man wirtschaftlich mehr vom Leben hat. Während Berlin im Vergleich zum Bundesdurchschnitt 100 lediglich auf einen Index-Wert von 86 kommt, liegt der Main-Tauber-Kreis mit einem Wert von 102 über dem Schnitt. Der Index berücksichtigt auf der Basis eines Zwei-Personen-Haushalts die Lebenshaltungskosten, die örtlichen Mieten sowie die Haushaltsnettoeinkünfte. Ein Blick auf die in dem Portal stelleninfos.de veröffentlichten Zahlen ist im wahrsten Sinne des Wortes wertvoll. Denn ein Haushalt mit zwei Berufstätigen in dem Landkreis im Norden Baden-Württembergs schneidet gegenüber Berlin jeden Monat um 732,31 Euro besser ab als Berlin. In einem Jahr summiert sich das auf einen Betrag von beinahe 8.800 Euro. Wer wirtschaftlich mehr vom Leben haben möchte und gleichzeitig die Natur liebt, wird sich darum im Main-Tauber-Kreis wohlfühlen. Denn dort kann man sich mehr leisten, so zum Beispiel ein Haus anstelle einer Wohnung im dritten Stock. Der Landkreis ist übrigens beinahe 1,5 mal so groß wie Berlin, hat aber 96 Prozent weniger Einwohner. Es gibt also reichlich Platz und dazu noch ausgesprochen interessante Arbeitgeber. Wem in Berlin zu viel dicke Luft herrscht, sollte seinen nächsten Urlaub zum Kennenlernen des Kreises in der Kurstadt Bad Mergentheim planen, damit der Sprung von der Metropole aufs Land nicht ganz so groß wird. Die Stadt im lieblichen Taubertal wurde im Jahr 1058 erstmals erwähnt und war von 1525 bis 1809 Dienstsitz des Hoch- und Deutschmeisters des Deutschen Ordens. Das idyllische Mittelzentrum im fränkischen Nordosten Baden- Württembergs liegt südwestlich von Würzburg beziehungsweise nordöstlich von Heilbronn und ist mit rund 24.000 Einwohnern die größte Stadt des Main-Tauber-Kreises. In knapp fünf Stunden ist man mit dem Zug von Berlin aus dort. Mit dem Auto dauern die rund 530 Kilometer eine Stunde länger. Dort angekommen kann man den Tag bei einem guten Glas Markelsheimer Wein ausklingen lassen. www.b2bhnf.de ORT EINWOHNER KM 2 EINWOHNER PRO KM 2 STELLEN- INFOS-INDEX WIRTSCHAFTLICHER VORTEIL EINES 2-PERSONEN-HAUSHALTS MIT BERUFSTÄTIGEN MAIN-TAUBER-KREIS 132.399 1.304 102 102 1.252,37 BERLIN 3.669.491 892 4.115 86 -7.535,40 -3.537.092 412 -4.013 16 8.787,77 IM MAIN-TAUBER-KREIS weniger mehr weniger mehr mehr 4 www.b2bhnf.de

WIRTSCHAFTSREGION MAIN-TAUBER DIE WELTMARKTFÜHRER IM MAIN-TAUBER-KREIS alfi GmbH, hochwertige designorientierte Isolierkannen ALPHA TECHNO GmbH, Vertrieb von Massagesesseln Ansmann AG, Mobile Energie (Akku-, Ladetechnik, Netzgerätetechnik und Stromversorgung) BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH, industrielle Sicherheitstechnik für explosionsgefährdete Bereiche BRAND GmbH & Co. KG, Präzisionslaborgeräte DURAN Group GmbH, Herstellung und Vertrieb von Glaserzeugnissen aller Art ecom instruments GmbH, explosionsgeschützte Mobilgeräte ERSA GmbH, selektivlötsysteme und optische Inspektionssysteme Franke Coffee Systems GmbH, professionelle Kaffeemaschinen und Heißgetränkestationen Gerresheimer Wertheim GmbH, Herstellung und Vertrieb von Glasampullen für die Pharmaindustrie INDUSTRONIC Industrie Electronic GmbH & Co. KG, industrielle Kommunikationsanlagen König & Meyer GmbH & Co. KG, Musikzubehör LAUDA DR. R. WOBSER GmbH & Co. KG, Temperier- und Messtechnik Lutz Pumpen GmbH, Pumpenherstellung MAFI Transport-Systeme GmbH, innerbetriebliche Transportsysteme für Industrie und Seehäfen Michael Weinig AG, Kehlmaschinen PINK GmbH Vakuumtechnik, Vakuumtechnik Systemair GmbH, Ventilatoren TREPEL Airport Equipment GmbH, Airport-Hublifte VACUUBRAND GmbH und Co. KG, Vakuumpumpen für Labore Wirthwein AG, Kunststofftechnik und Bahntechnik WITTENSTEIN SE, innovative Antriebstechnik Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, logistische und dispositive Versorgungskonzepte Quelle: www.main-tauber-kreis.de STEUER-TIPP Betriebsübergabe gegen Versorgungsrente Die Betriebsübergabe gegen Versorgungsrente ist unentgeltlich. Der Erwerber führt die Buchwerte fort. Betriebsübergabe gegen Versorgungsrente in 3 Fällen: • Betrieb oder Teilbetrieb • Mitunternehmeranteil • 50 % GmbH-Anteil wird gegen Versorgungsrente übertragen. Bei Übertragung von 50 % GmbH-Anteil müssen Schenker und Erwerber Geschäftsführer sein. Es gilt das Korrespondenzprinzip: Was der Zahler als Sonderausgabe abzieht, muss der Empfänger als wiederkehrende Bezüge versteuern. Beispiel: Vater überträgt den Betrieb auf den Sohn gegen Versorgungsrente: • Sohn zieht die Rente in voller Höhe als Sonderausgabe ab. • Vater versteuert die Rente in voller Höhe als wiederkehrende Bezüge. Das Korrespondenzprinzip versagt in Verlustjahren: Es gibt keine negativen Sonderausgaben. In Verlustjahren kann der Zahler (z.B. Sohn) keine Sonderausgaben abziehen. Folge: Der Zahler (Sohn) kann keine Sonderausgaben abziehen. Der Empfänger (Vater) muss die Versorgungsrente als wiederkehrende Bezüge versteuern. Gestaltung: Betriebliche Veräußerungsrente, z.B. teilentgeltliche Betriebsübertragung statt Versorgungsrente. Kanzlei Dr. Thomas Kegel Fichtestraße 13 74074 Heilbronn Tel. 07131 7853-0 Fax 07131 7853-90 info@kanzlei-kegel.de www.drkegel.de 55 Advertorial www.b2bhnf.de 5

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Das B2B Themenmagazin erscheint monatlich zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen als Beilage in der Printausgabe der WirtschaftsWoche in Baden-Württemberg.